18 September 2019
Villa Bosch, Tagungszentrum
Europe/Berlin timezone

Einladung

zum runden Tisch zur Ausrottung HPV-assoziierter Krebserkrankungen in Deutschland

Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zufolge sind im Jahr 2018 rund 7.700 Krebsfälle auf Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) zurückzuführen, darunter allein fast 4.000 Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Durch die HPV-Impfung könnte die Anzahl HPV-attributabler Krebsneuerkrankungen deutlich verringert werden. Trotz der seit 2007 bestehenden HPV-Impfempfehlung für Mädchen durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, wird diese in Deutschland in nur unzureichendem Umfang wahrgenommen. Auch die seit 2018 geltende Impfempfehlung für Jungen wird bislang zu wenig in Anspruch genommen.

In Deutschland wird es Zeit, eine effektive und erreichbare Impfquote verbindlich festzulegen.            

Um realistische Ziele und Wege zur Ausrottung von HPV und HPV-induzierten Tumoren in Deutschland zu erarbeiten, laden die preventa Stiftung und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) zu einer Auftaktveranstaltung ein. Die Veranstaltung zielt in erster Linie darauf, in Deutschland eine Zielvereinbarung für HPV-Impfungsquoten für die nächsten fünf Jahre mit Vertretern aus der Politik, dem Gesundheitswesen und der Forschung zu treffen. Ferner wird diese Veranstaltung den Anstoß geben, ein entsprechendes Konzept zur konkreten Erreichung dieses Ziels zu erarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an Expertinnen und Experten aus Behörden, Verwaltung und Ministerien, an Kostenträger, Verbände und Selbsthilfegruppen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen.

 

Prof. Dr. Michael Baumann Dr. Claus Köster
Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Geschäftsführer der preventa Stiftung

 

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Europe/Berlin
Villa Bosch, Tagungszentrum
Schloß-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
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